4. Seifenkistenrennen beim

Ostelsheimer Fleckenfest 2009

 

Der Samstagnachmittag beim Ostelsheimer Fleckenfest stand ganz im Zeichen des 4. Ostelsheimer Seifenkistenrennen - veranstaltet vom Käfer-Club Ostelsheim. Startberechtigt waren alle Kinder im Alter bis zu 12 Jahren, ob Junge oder Mädchen. So kamen 12 Fahrerinnen und Fahrer mit ihren tollen selbstgebauten Seifenkisten. Gestartet wurde bei schönstem Sommerwetter. Die Strecke war 3-mal zu durchfahren. Gewertet wurde die beste Laufzeit aus den 3 Läufen. Gekämpft wurde um jeden Bruchteil einer Sekunde. Und das Endergebnis war diesmal wirklich knapp !!!!

Den Sieg trug Johan Stegmüller davon. Er lag mit einer Bestzeit von 16,29 s, gefahren im 1. Lauf, knapp vor Lina Barner (16,34 s, 3. Lauf) und Tom Christens (16.35 s, ebenfalls 1. Lauf).

Im Überblick sieht das Endergebnis wie folgt aus:

Platz

Name

Lauf

Zeit

1.

Stegmüller, Johan

1

16,29 s

2.

Barner, Lina

3

16,34 s

3.

Christens, Tom

1

16,35 s

4.

Widmann-Rau, Jakob

1

16,66 s

5.

Schöffler, Ricco

2

16,87 s

6.

Blaich, Jessica

2

17,06 s

7.

Storck, Benedikt

1

17,40 s

8.

Schaible, Felix

3

17,44 s

9.

Kleinert, Jakob

2

17,81 s

 

Borger, Lukas

3

17,81 s

11.

Sayer, Tom

3

18,00 s

12.

Schweizer, Julian

3

18,22 s

Nach dem Rennen wurden tolle Preise in Form von Gutscheinen und Sachpreisen an die sechs Bestplatzierten vergeben. Außerdem erhielten als Dankschön alle Teilnehmer eine Medaille.

Hier einige Impressionen von der Zieleinfahrt:

 

Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal recht herzlich bei allen Teilnehmern und Sponsoren (Getränke Grötzinger und Fahrrad Mangold) bedanken.

Die Ergebnisse können auch auf unserer Homepage www.kaeferclub-ostelsheim.de oder auf www.ostelsheim.de nachgelesen werden.

F.P 02.08.2009

Gemeinsame Ausfahrt des Karmann Ghia Clubs Karlsruhe mit dem Käfer-Club Ostelsheim 86 e.V.

Am Sonntag, dem 8.6.2008 hatten wir Gelegenheit, unsere Freunde und –innen vom KGCK bei einer Ausfahrt in den Schwarzwald näher kennen zu lernen.

Los ging es bei einem gemütlichen Brunch in Weil der Stadt. Dermaßen gestärkt machten wir uns auf nach Gechingen, wo wir die Gelegenheit hatten, das Kraftfahrzeug-Privatmuseum „Töf-Töf“ zu besichtigen. Historische Motorräder, Roller, Fahrräder, Memorabilia und eine große Zahl ausgesuchter klassischer PKW vom NSU Prinz bis zum Rolls-Royce aus den 30ern waren zu bestaunen. Sogar ein gut patinierter Holzapfel-Käfer mit RIECHERT-Motor konnten wir entdecken.

Weiter ging die Fahrt über ruhige Schwarzwaldsträßchen Richtung Wildberg und das Nagoldtal runter nach Bad Teinach. Die gut gewählte Strecke führte anschließend hoch nach Würzbach und über Igelsloch in Richtung unserem Tagesziel Bad Liebenzell. Mittlerweile hatten sich sommerliche Temperaturen eingestellt, sodass die Dächer der Cabrios endlich geöffnet werden konnten. Bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir am frühen Nachmittag das „Promenadenfest“ im idyllischen Schwarzwaldkurort Bad Liebenzell.

Die gut gefüllte Promenade am Sonntagnachmittag sorgte für reichlich Publikum, das eine wirklich gepflegte Auswahl an Karmann Ghias und Käfern der 60er und 70er Jahre ausgiebig vor der Kurhalle bestaunen konnte.

Das wohl schönste Fahrzeug beim Ausflug war ein einmalig erhaltener Karmann Ghia Typ 34 von 1968. Mit insgesamt sechs KG-Coupes und Cabrios, sowie vier Käfern waren wir unterwegs und man kann abschließend sagen, dass alle Beteiligten begeistert waren. Dies er Termin wird sich sicherlich wieder nächstes Jahr im Kalender wieder finden.

Martin Bisplinghoff

 

FP 15.6.2008

Es gibt sie doch noch....Lost & Found

Wer träumt nicht davon? Einen Brezel, Ovali, T1 Samba im Wald, hinter einer Scheune oder im Gebüsch zu finden? Das Internet ist voll davon, doch ob es einem selber gelingt? Hier die Geschichte...

Vor einigen Jahren bin ich in das Hecken- und Schlehengäu umgezogen. Dies ist eine hügelige und landschaftlich sehr schöne Gegend zwischen Leonberg und Pforzheim. Der Name kommt daher, dass bei der Bewirtschaftung der teilweise sehr steinigen Felder die aufgesammelten Felddsteine an den Rand oder zwischen die Felder geschüttet wurden. Da es jede Menge davon gibt, sind diese Steinriegel teilweise mehrere Meter breit und bis zu 100 m lang. Darauf wachsen dichte Hecken, insbesondere Schlehen. In die Hecken werden heute noch Feldsteine geworfen, man findet aber auch alte verrostete Gießkannen, Kanister, Töpfe etc. aus den 50er und 60er Jahren. Also warum nicht einen VW?

An einem Sonntag im Frühling bin ich mit unserem Hund Kira auf die Suche gegangen. Sehr intensiv wurden die Hecken an Feld und Wiesen abgesucht. Innerhalb kürzester Zeit wurde etliches landwirtschaftliches Gerät wie Eggen, Pflugscharen etc gefunden. Nach 3 Stunden der Wanderung wollte ich schon etwas enttäuscht aufgeben. Wieder nichts. Vielleicht das nächste Mal in einer anderen Richtung? Auf dem Rückweg machte ich doch noch einen Abstecher in ein kleines Wochenendgebiet. Auf einmal sah ich in einer Kuhle am Wegesrand ein Lenkrad. Es war nicht sofort zu erkennen, ob es nur so da lag wie anderer entsorgter Müll oder ob noch mehr vorhanden ist. Mein Herz schlug höher. War dies der gesuchte Brezel? Schnell runter und näher begutachten lautete die Devise. Bei näherem Hinsehen zeigte es sich, dass das Lenkrad noch an einer Lenksäule hing. Darunter ein Armaturenbrett. Hier ruht ein VW-Käfer, der vor vielen Jahren oder Jahrzehnten kopfüber in die Vertiefung geworfen wurde. Wie auf den Bildern zu erkennen, sind noch Reste der Bodengruppe und der Karosserie da. Motor und Getriebe fehlen. Nach etwas Grabungsarbeit konnte ich einen Blick auf das Armaturenbrett werfen. Es handelt sich vermutlich um einen Käfer aus den Baujahren 58 – 65. Mehr auszugraben lohnt sich daher nicht. Kotflügel, Türen sind alle verbogen und stark verrostet. Übrigens, der Käfer liegt immer noch da, die Bilder sind vor einer Woche aufgenommen worden. Es gibt sie
doch noch.....

FP 1.5.2009